Hintergründe
Die Weltgesundheitsorganisation wirbt dafür, Haltung und Kultur im Umgang mit schwer und chronisch Kranken, alten und sterbenden Menschen zu entwickeln, um diese kompetent und würdevoll zu pflegen, zu behandeln und zu begleiten bis zuletzt.
Heute werden Sterben und Tod oft gesellschaftlich ausgegrenzt. Sie finden hinter den verschlossenen Türen im Krankenhaus, im Hospiz oder im Heim statt. Anstatt in Ruhe seine Angelegenheiten regeln zu können, das Leben mit Würde in der eigenen Häuslichkeit zu beenden, wird häufig auf dem Sterbebett noch therapiert.
Die meisten Menschen wünschen sich ihre letzten Lebenswochen im Kreise der Familie verbringen zu dürfen. Die in der Regel notwendige Pflege ist häufig sehr aufwendig, komplex und bringt die Angehörigen an . Hier setzt die Unterstützung und Betreuung der Caritas an, um mit den Kranken und deren Familien einen Weg zu finden, um die letzte Lebensphase gemeinsam zu Hause zu verbringen und jeden Tag mit Leben zu füllen.
